Die meisten Gasgrills sterben nicht an zu viel Grillen, sondern an altem Fett und Rost. Mit zehn Minuten Pflege pro Monat hält ein guter Grill locker zehn Jahre.
Nach jedem Grillen
- Alle Brenner 10 Minuten auf voller Stufe laufen lassen, Deckel zu. Reste verkohlen.
- Rost mit einer Messing- oder Edelstahlbürste abbürsten, solange er warm ist.
- Gas an der Flasche zudrehen.
Einmal im Monat
- Fettauffangschale leeren. Volle Fettwannen sind die häufigste Ursache für Fettbrände.
- Flammenverteiler abkratzen. Die Bleche über den Brennern sammeln Fett und Asche.
Einmal pro Saison
- Brenner ausbauen und die Löcher mit einer Drahtbürste oder Büroklammer freimachen. Spinnen bauen gern Nester in die Zuleitungen.
- Innenraum mit einem Spachtel auskratzen, danach mit warmem Spülwasser auswischen.
- Gusseisenroste dünn mit hitzefestem Öl einreiben.
- Schlauch auf Risse prüfen und den Anschluss mit Lecksuchspray testen.
Was du lassen solltest
- Backofenspray auf emaillierten oder lackierten Flächen. Es greift die Oberfläche an.
- Den Grill im Winter nass abdecken. Unter einer Abdeckhaube auf nassem Grill bildet sich Rost. Erst trocknen lassen, dann abdecken.
- Drahtbürsten mit losen Borsten. Abgebrochene Drahtstücke können am Grillgut hängen bleiben.
Ein Grill mit Edelstahlrost und emailliertem Deckel ist am pflegeleichtesten. Welche Modelle das haben, siehst du in der Übersicht aller Gasgrills.